Tätigkeitsbericht für das Schuljahr 2008/2009

Michael Lingk und Lothar Schaumann

Liebe Förder der THW-Jugendarbeit,

nachdem das Ende des letzen Schuljahres mit der großen Einsatzübung von Sanidienst, Feuerwehr und THW der Mittelstufe in Kooperation mit den jeweiligen Ortsverbändeund geleitet vom Kreisbrandmeister (Mai), einer Dienstepräsentation für Altsalemer (Juni), der THW-Helferprüfung (Ende Juni) sowie mit einem kleinen Sommerfest für alle ehemaligen und aktuellen THWler der Schule, das der Förderverein dankenswerterweise ausrichtete, gespickt mit Höhepunkten war, begann das neue Schuljahr zunächst eher in ruhigeren allerdings nicht ganz in den gewohnten Bahnen.

Seit diesem Schuljahr beginnen nämlich die Salemer Dienste bereits in der 9. Klasse, so dass das THW in der Mittelstufe nun auf 32 Mitglieder angewachsen ist (davon 9 Mädchen!) und aus drei Gruppen besteht: dem Einsatztrupp (7), dem Ausbildungstrupp fiir neue 10er und 11er (13) sowie einem Aubildungstrupp für Neuntklässler (12). Die neuen Zehnt- und Elftklässler erlebten gleich Ende September mit dem bewährten gemeinsamen Dienstelager von Sanidienst, Feuerwehr und THW – das endlich einmal bei Sonnenschein stattfinden konnte(!) – die ersten Herausforderungen des Dienstes. Die Neuner nahmen zeitgleich am gemeinsamen Jugendlager des THW-Geschäftsführerbereiches Biberach teil – ein für alle Beteiligten sehr eindrückliches und gelungenes Erlebnis. Das besondere Engagement einzelner Dienstemitglieder zeigte sich darin, dass vier neue Elftklässler parallel die Ausbildung im Ausbildungs- als auch im Einsatztrupp absolvieren, um die THW-Helferprüfung bereits nach einem Jahr ablegen zu können.

Kleinere Highlights neben dem normalen Dienst waren bisher ein Workshop der Schule Schloss Salem im Rahmen des großen Bildungskongresses „Archiv der Zukunft“ zum Thema „Dienste in Salem“, bei dem einzelne Schüler als Vertreter der jeweiligen Dienste den Teilnehmern praktische Ausbildungsinhalte vermittelten und den interessiert Fragenden Rede und Antwort standen, sowie eine gemeinsame Katastrophenübung der THW-Neuner mit der THW-Jugendgruppe und dem Jugendrotkreuz aus Überlingen in einem Altbau in Überlingen. Beides machte den Beteiligten viel Spaß und fand sehr positive Resonanz in der lokalen Presse.

Erfreulicherweise konnte auch die Ausstattung mit Gerätschaften weiter verbessert werden. So bekamen wir vom THW nach dem Ausfall unseres alten Notstromaggregats ein kleines, handliches 3 kVA Aggregat zur Verfügung gestellt und die Schule ermöglichte noch zusätzlich die Anschaffung eines großen 7 kVA „Notos“. Unsere alten Holzleitern konnten endlich durch neue Aluminiumleitern ersetzt werden und wir bekamen neue Flutlichtstrahler sowie einige Handlampen und eine elektrische Säbelsäge. Dank der finanziellen Zusage des Fördervereins konnte auch ein neuer Satz Schutzkleidung für die Bedienung der Motorsäge angeschafft werden.

Diese recht großzügige materielle Unterstützung durch die Geschäftsstelle in Biberach zeigt die gute Kooperation, die mit der dortigen Geschäftsführung besteht. Die Zusammenarbeit mit dem Ortsverband, die in der Regel ebenfalls gut funktioniert, unterliegt immer wieder gewissen Schwankungen. So soll im Moment die Ausbildung des Einsatztrupps wieder verstärkt in Salem selbst stattfinden, da Uwe Kronauer, der Ausbildungsbeauftragte des Ortsverbandes, inzwischen nicht nur für die Überlinger Helferausbildung sondern auch für die Überlinger Jugendgruppe zuständig ist und zeitlich keine drei Ausbildungsgruppen bewältigen kann. Eine Entscheidung, die zwar verständlich ist und auch Chancen bietet, aber von uns gerade auch im Hinblick auf die Erfahrungsmöglichkeit der Schüler, Teil einer großen Hilfsorganisation zu sein, eher bedauert wird.

Mit diesem Ausblick möchten wir den kurzen Rückblick beenden und verbleiben mit kameradschaftlichen Grüßen.

Werbeanzeigen

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.